MIN-I.L.I.T.

OZEAN DES LEBENS - WERKSTÄTTEN DER WANDLUNG

OCÉAN DE LA VIE - ATELIERS DE TRANSFORMATION

OCEAN OF LIFE - WORKSHOPS OF TRANSFORMATION

Kultur mit der Natur

Heimschule Erde

Der Mensch wurde in die volle, starke Natur hinein geboren. Die Natur dieser Erde war das Lehrhaus des Menschen.

Was hat die Menschheit alles erfahren und erlernt im Verlauf ihrer Entwicklung auf der Erde!

 

Und welche Fülle schenkte die Erde immerzu an alle Lebewesen! Welche Reichtümer durften die Völker gewinnen!

Welch reiche Kunde haben sie gesammelt! Die verschiedenen Völker haben auf ihrem Entwicklungsgang in ihrer

eigenen Art und Weise sich, das Leben und die Welt erfasst. Alle Kulturen tragen ihre Schätze für die Menschheit.

Jedes Volk bildete ein besonderes „Sinnesorgan zur Wahrnehmung des Ganzen. Tiefes initiatisches Wissen brachten

alte Hochkulturen hervor.

Für die Schule des Integralen Lernens gehört auch die Achtung gegenüber den alten Kulturen und ihrem Wissen und

Vermögen zur Würde des Menschen.

Keltische Feiern

Die Hintergründe zu den Gottesfeiern der alten Kulturvölker und Religions-Ströme sind in Wahrheit nicht einfach in Natur-verherrlichenden Kulten der früheren Menschen zu denken. Die alten Priester wussten, wie sich der Schöpfungs- und Gestaltungsvorgang als Naturgesetze und Lebenswege-Geflecht in die Erden-Rhythmen fein eingeschrieben hat. Ritus ist erhobener Natur-Rhythmus. Und die keltischen - und andere - Schamanen der Ur-Religio wussten, dass dieser beständig durch alle Generationen und ihre Erdepochen hindurch gepflegte Kultus für Mensch und Erde Lebens-Nährung und Weg zum Ziel ist.

 

Es geschieht in dieser Wendezeit auf dieser Erde, dass sich viele Völker ihrer eigenen ursprünglichen Kultur erinnern. Stämme, Völker, Nationen besinnen sich auf ihre Herkunft, Geschichte und Mythologie. Und sie wollen auch wissen, aus welchem Strom du selbst kommst.

Holen des Maibaumes Beltane 2014

Aufstellen des Maibaumes Beltane 2014

Kulturbringer

„Die verschiedenen Ströme des Wissens von Himmel und Erde und Anfang und Ende und Sinn haben sich auseinander bewegt und verschiedene Kulturen gebildet. Und so, wie sie sich immer wieder zu bestimmten Zeiten getroffen haben, ist jetzt wieder die Zeit, dass die verschiedenen Ströme sich finden und verständigen, um gemeinsam für die ganze Erde wirksam tätig zu werden.

 

„Mit jeder Kultur aber, die verdrängt oder zerstört wird, verliert die Menschheit lebenswichtige Teile einer heiligen Wissenschaft! Nämlich einer integralen Hoch-Wissenschaft von der Herkunft, der Aufgabe und dem Ziel des Menschen auf der Erde. 

In vielen Völkern Keltischer Kultur wurde LUG - LUGHU als höchster Gott und Hoch-König der himmlischen und der irdischen Reiche geehrt. Da dieser Kulturbringer mit Seinen Fähigkeiten viele Spezialisten der Wissenschaften, Künste und vieler alter Berufe bei weitem übertraf, galt Er in der keltischen Gesellschaft als Ideal und Urbild eines guten Königs. Die edlen Könige suchten es LUGHU gleichzutun und in ihren Herrschaftsgebieten und Ländern jeweils die besten Andouri, Druiden, Künstler, Kaufleute und Forscher an den Hof zu rufen, natürlich auch die besten Kämpfer. Dadurch entstand an manchen Orten ein großer kultureller Reichtum. Auch die Könige wetteiferten miteinander im Gebiet der klugen Staatsführung.

 

Wohl über mehr als tausend Jahre wurde am 1. August in verschiedenen keltischen Ländern, auf dem Festland wie auf den Inseln, zu großen Feiern aller Stände geladen, wo jeder die besten Erzeugnisse seiner Arbeit anbieten konnte. Die Allerbesten wurden vom König erwählt und galten für ein Jahr als die Besten und Edelsten ihres Berufes. Zu dieser Zeit trafen sich auch die Druiden, fern gereist, um sich am Wettkampf der Weisen und Magier zu beteiligen.

 

LUGHNASAD ist ein Fest der reifen Früchte, Erkenntnisse, Ideen, Erfahrungen, Künste, Kräfte und Werke.

Erdenfeiern

Zusammen zu kommen, um die Erde zu feiern, beinhaltet nicht nur ein gemeinsames Denken, nicht nur ein Austauschen der Worte, sondern ein Teilgeben und Teilnehmen in allen Bereichen des menschlichen Lebens durch das gemeinsame Künstlerische, durch das gemeinsame Studieren, Hören, Austauschen und durch gemeinsames Singen, Musizieren und Tanzen.

 

Vielmehr ist eine Idee dieser Erdenfeier, dass Menschen gerade ganz unterschiedlicher, aber reiner Ströme, mit ihrem Sein, ihrem Denken, Fühlen und Wollen und mit dem, was sie erlebt haben, ihren Beitrag geben, ganz in dem Sinne, wie ein alter Grieche und sehr hoher Eingeweihter, nämlich Heraklit, seinerzeit schon gesagt hat: „Die schönste und höchste Harmonie ist die, die am vielstimmigsten ist und doch eine Übereinstimmung hat.

Gemeinsames Weben.

 

Erdenfeier 1997, 25.-28. September 1997,

Waldenburg-Wasserfallen, Schweiz

Nicht eine Gleichschaltung, sondern ein vielstimmiges Aufwachen zu einem Höheren als der Einzelne, die einzelne Gruppe, der einzelne Strom und eine einzelne Religion schenken kann, ist das Bestreben.

 

Ihre Lebenskräfte - das können Sie selber immer wieder überprüfen - steigern sich auch durch die Jahresfeste. Durch Feiern, die ein Volk durch das Jahr hindurch hat, steigern sich die Lebenskräfte des Einzelnen, der Familie, der Gruppen, eines Landes und es ist ein Freudestrom, immer wieder neu aufgegriffen, von Feier zu Feier. Wenn die Erdenfeier auch eine intensive Feier für den ganzen Menschen ist, kann sehr hohe Freudekraft, simpel und

einfach Freudekraft durch das Jahr getragen werden.

Menschen aus den verschiedenen Gebieten, Völkern, Rassen kommen zusammen, um gemeinsam an einem Werkstück zu arbeiten. Sie bringen geistige Schätze mit, Seelenqualitäten, Lebensweisen und handwerkliche Geschicklichkeit. Gedanken werden verwoben, Töne, Farben, Klänge, Lebenskräfte. Der Einzelne befindet sich an einem bestimmten Ort in dem Rund, er übernimmt den Faden, bringt sich mit seinen ganz eigenen Kräften ein und reicht ihn an den Nächsten weiter.

So ist es auch mit dem großen Webstück, das wir Menschheit nennen: Andere waren vor uns, haben ihr Leben gelebt und gearbeitet; jetzt ist es an uns, und danach werden andere übernehmen. (Karin Uhlig)

Keltisches Kleinod

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